Wir sind ständig auf Achse, immer unterwegs. Unser modernes Leben verlangt eine hohe Beweglichkeit zu jeder Zeit. Maximale Unabhängigkeit mit dem privaten PW, maximale Zuverlässigkeit mit Tram und Bahn, sportliche Fortbewegung mit dem Velo, Sicherheit zu Fuss, mit Kinderwagen oder Rollstuhl - Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Verkehrswesen untersuchen die unterschiedlichen Ansprüche an Fortbewegungsmöglichkeiten. Sie planen und bauen neue Verkehrswege und –mittel und fördern die Sicherheit und Umweltverträglichkeit unseres mobilen Lebens.
Herausforderungen im Bereich Mobilität
Menschenströme bewegen
Rund 370'000 Menschen leben in der Stadt Zürich. Täglich legt jeder von ihnen durchschnittlich eine Strecke von 10 Kilometern zurück – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Kindergarten, zum Einkaufen oder zum Sportcenter. Ganz Zürich reist jeden Tag fünfmal zum Mond und zurück. Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten daran, dass uns jederzeit verlässliche Wege und Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. Dazu benötigen sie ein breites Wissen: technische, raumplanerische aber auch psychologische Überlegungen sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Verkehrsprojekten in der Stadt.
Platz schaffen auf begrenztem Raum
Wir bewegen uns überwiegend im öffentlichen Raum – auf Strassen, Wegen und Plätzen. Dieser Raum ist begrenzt und wird bereits stark genutzt. Neue Mobilitätsangebote müssen behutsam in bestehende Siedlungen integriert werden. Ingenieurinnen und Ingenieure berücksichtigen bei der Planung von Verkehrsmitteln, wie sich ein Quartier dadurch verändern wird und auf welche Arten der Raum in Zukunft genutzt werden soll.
Neue Wege: Dank neuen Verkehrsachsen werden Reisen beschleunigt. Gleichzeitig werden belastende Verkehrsströme kanalisiert und Wohnquartiere so vom Verkehr entlastet.
Sihlbrücken der Zürcher Westumfahrung in der Brunau
Individuelle Ansprüche: Bei der Verkehrs- und Raumplanung müssen Ingenieure die vielen verschiedenen Bedürfnisse erkennen und miteinbeziehen. Neben dem Vorwärtskommen spielen auch Aspekte der Erholung, der Ästhetik und der Sicherheit eine wichtige Rolle. Visualisierung des neuen Sechseläutenplatzes vor dem Zürcher Opernhaus
Im Einklang mit der Umwelt: Mit Hilfe von dreidimensionalen Laser-Scan-Aufnahmen können Ingenieure prüfen, wie neue Verkehrssysteme auf dicht besiedeltem Gebiet – zwischen Häusern und Bäumen – platziert werden können.
Planung der neuen Tramlinien am Stadelhoferplatz
Zukunftsweisende Verkehrsmittel: Unsere Gesellschaft wünscht laufend neue Möglichkeiten zur Fortbewegung. Ingenieure entwickeln zukunftsweisende Verkehrsmittel und integrieren diese in bestehende Verkehrssysteme.
E'mo – das Elektro-Leichtfahrzeug für den individuellen Nahverkehr, entwickelt an der Hochschule für Technik Rapperswil
Adobe Flash Player not installed or older than 9.0.115!
_ 30.08.-10.09.10: Lust auf Raumplanung (mehr) _ 27.10.10: Tage der Technik zum Thema "nachhaltige Mobilität" (mehr)
_ 26.09.2010: Das Ingenieurtram nimmt am Zürich Multimobil 2010 teil (mehr) _ Impressionen aus dem Ingenieurtram (mehr)
Aktuelle Tramlinie: 4 Aktuelle Position: hier klicken